Chronik

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Vockenhausen (1934)

 

 

Am 5. Juni 1934 fanden sich in Vockenhausen verantwortungsbewußte Bürger zusammen und beschlossen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. 

 

20 Männer verpflichteten sich der Wehr aktiv beizutreten. Am 16. Juni 1934 wurde die erste Versammlung abgehalten.
 In dieser Versammlung kamen u.a. folgende Punkte zur Sprache:

Festlegung des Führungsrates
Es wurden vom Wehrführer, Franz Stöcker, bestimmt:

 

zum stellvertretenden Wehrführer Herr Karl Heymer
zum Schriftwart Herr Willi Mauer
zum Kassenwart Herr Josef Stark
zum Gerätewart Herr Karl Scheel
zum Ordnungswart Herr Matthias Heinen

Es wurde die Provinzialsatzung verlesen und angenommen.

Es folgte die Festlegung der Beiträge für Nichtmitglieder der aktiven Wehr. Es wurde beschlossen, mindestens einen Beitrag von 2,00 Reichsmark im Jahr zu erheben.

 

Nur einen Monat später, am 14. Juli 1934, fand eine Führerversammlung statt. Der Kassenwart Josef Stark berichtete, daß die Wehr schon 68 passive Mitglieder zählen könne.
Zur Sprache kam ebenfalls, daß schnellstens Uniformen angeschafft werden müßten. Leider verfügte die Wehr nur über geringe finanzielle Mittel. Ein jeder Feuerwehrmann mußte sich deshalb seine Uniform zunächst selbst anschaffen.

 

 

Das wohl größte Ereignis der erst sechs Monate alten Wehr war der "Große bunte Abend" in der Silvesternacht 1934/35 im Gasthaus "Nassauer Hof". Eine reichhaltige Tombola, deren Gewinne restlos von der hiesigen Einwohnerschaft gestiftet wurden, trug wesentlich zu dem finanziellen Erfolg der Veranstaltung bei. Der Erlös wurde für den weiteren Aufbau der jungen Wehr verwendet.

 

Die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Vockenhausen (1934 - 1971)

Übung mit der alten Handdruckspritze (Ende 1970er)

Schon 1871 war in der Gemeinde Vockenhausen eine pferdegezogene Handdruckspritze vorhanden. Damals waren alle männlichen Einwohner zum Feuerlöschdienst verpflichtet. Diese Dienstverpflichtung wurde mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr am 5. Juni 1934 aufgehoben. Die alte Handdruckspritze wurde von uns im Jahr 1973 in einer Scheune wieder entdeckt, restauriert und ist bis heute noch voll funktionsfähig.

 

Das erste Fahrzeug der Feuerwehr war ein umgebauter Opel-Kastenwagen, welcher 1937 in Dienst gestellt wurde.
1938 waren die Bauarbeiten des neuen Gerätehauses in der Weingasse abgeschlossen. Damit war endlich eine ordentliche Unterbringung des Fahrzeuges und der Ausrüstungsgegenstände möglich.

 

Während der letzten Kriegsjahre mußte die Wehr oft tagelang zu Einsätzen nach Frankfurt und Umgebung ausrücken.

 

Im Jahr 1955 wurde dann das erste Fahrzeug der Wehr durch ein ebenfalls in Eigenhilfe umgebautes altes Sanitätsfahrzeug ersetzt. Doch diese Freude währte nicht lange. Schon 1958 war dieses Fahrzeug nicht mehr einsatzfähig, da der Motor, wenn überhaupt, oft nur nach halbstündigem Kurbeln ansprang.
Glücklicherweise nahmen die damals noch relativ wenigen Einsätze alle einen glimpflichen Verlauf.

 

In der Zeit von 1958 bis 1960 wurden die Ausrüstungsgegenstände bei Übungen und Einsätzen mit einem von der Firma Ramp + Mauer zur Verfügung gestellten Lkw transportiert.
Das Jahr 1960 kann man für die Wehr Vockenhausen als Beginn der Neuzeit bezeichnen, denn im August wurde das erste normmäßige Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8 an die Wehr übergeben.

 

LF8 mit TSA

 

Anfang der sechziger Jahre wurde in der Gemeinde Vockenhausen das erste große Neubaugebiet erschlossen. Dadurch wurde der Einsatzbereich der Wehr erheblich vergrößert. Aus diesem Grund wurde 1964 zusätzlich ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF angeschafft.

 

"Die technische Revolution" (ab 1971)

 

Eine durchgreifende Änderung erlebten alle Feuerwehren in Hessen am 1. Januar 1971:
Das neue hessische Brandschutzhilfeleistungsgesetz wurde in Kraft gesetzt. Das Gesetz gliederte die Wehr in zwei Abteilungen: die Einsatzabteilung und den Feuerwehrverein. Gleichzeitig wurde die Gemeinde verpflichtet, die nötigen finanziellen Mittel für eine schlagkräftige Feuerwehr zur Verfügung zu stellen (siehe auch "Organisation").

 

1972 wurden in einer Sammelbeschaffung des Landes die ersten drei Atemschutzgeräte angeschafft. Dies war zu diesem Zeitpunkt auch dringend notwendig, da bereits seit Jahren die Kunststoffe in allen Lebensbereichen Einzug genommen hatten. Im Brandfall waren die Einsatzkräfte durch giftige Rauchgase auf das äußerste gefährdet. Mit Funk und den ersten Alarmempfängern zur "stillen Alarmierung" wurde die Wehr 1973 ausgerüstet. Im selben Jahr wurde der Wehr auch das erste wasserführende Fahrzeug vom Typ TroTLF 16 übergeben.

 

Fahrzeuge und Feuerwehrhaus Mitte 1970er

 

Ende 1975 ging für die Wehr ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das neue Gerätehaus im Ortsmittelpunkt konnte bezogen werden. Hiermit war nun eine ordnungsgemäße Unterbringung der Fahrzeuge und Geräte sowie angemessene Räumlichkeiten zur Ausbildung der Mannschaft gegeben. Da das alte Gerätehaus nur Stellmöglichkeiten für zwei Fahrzeuge bot, stand bis zur Übergabe des neuen Gerätehauses das Trocken-Tanklöschfahrzeug auf dem Gelände der Firma Arichemie unter einer Überdachung.

 

Durch den starken Anstieg von Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen wurde die Anschaffung einer Rettungsschere dringend notwendig. So wurde im Jahr 1976 eine handbetriebene hydraulische Rettungsschere vom Typ Weber angeschafft. Die Kosten wurden von der Vereinskasse getragen.

 

 1978 wurde das nun 20 Jahre alte LF 8 (Baujahr 1958) ausgemustert und kurze Zeit später ein selbst umgebautes Mannschafts- und Gerätefahrzeug vom Typ VW LT 28 in Dienst gestellt.

 

LF16 vor Abholung bei Magirus in Ulm

Im Dezember 1980 wurde der Wehr ein neues Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16 übergeben. Gleichzeitig wurde das 17 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug ausgemustert. Da in den letzten Jahren die Einsätze mit schweren Verkehrsunfällen und anderen technischen Hilfeleistungen sprunghaft angestiegen waren, wurde zusätzlich zur feuerwehrtechnischen Ausrüstung des LF 16 noch ein Hilfeleistungssatz untergebracht.

 

Die hydraulische Rettungsschere erwies sich mittlerweile für die teilweise stark verklemmten Fahrzeugtüren als zu schwach. Da das LF 16 mit einem Stromerzeuger ausgestattet war und der Aufbau genügend Leerraum aufwies, konnten ein neues elektro-hydraulisches Schneidgerät und Spreizer angeschafft werden. Auch diese Anschaffung wurde aus der Vereinskasse finanziert.

 

Durch den starken Zuwachs der Mannschaft - auch eine positive Folge der 1979 gegründeten Jugendfeuerwehr - gab es Probleme beim Transport zu Einsatz und Übung. Da seitens der Stadt keine Möglichkeit zur Finanzierung eines Fahrzeuges bestand, wurde im Mai 1985 aus Vereinsmitteln ein gebrauchter Mercedes-Kastenwagen angeschafft und zum Mannschafts-Transport-Wagen (MTW) umgebaut.

 

Da für den VW LT mit dem nächsten TÜV-Termin 1987 auch die außer Dienststellung anstand, wurde das alte LF8 aus Bremthal in Eigenarbeit in einen Gerätewagen umgebaut (der Umbau erfolgte natürlich nach der geplanten Ersatzbeschaffung für die Bremthaler Kameraden). Als Gerätewagen leistete das Fahrzeug noch 6 Jahre gute Dienste.

 

1992 wurde, nach langen Jahren der Freundschaft, die Gründung einer Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen in Porta Westfalica beschlossen (siehe auch "Partnerwehr").

 

1993 sollte der "alte Bremthaler" Gerätewagen durch ein neues Fahrzeug, einen Gerätewagen-Nachschub (GW-N), ersetzt werden. Über die Ausstattung des Fahrzeugs war man sich zwischen Feuerwehr und städtischen Gremien schnell einig:
Ein Kastenwagen mit Ladebordwand sollte es sein; mit Containern so zu beladen, wie es der Einsatz gerade erfordert.

 

Wieder einmal waren es die gesetzlichen Vorgaben, die die Beschaffung in Frage stellten.
Trotz der fachlichen Notwendigkeit (Bedarf war wegen der Gefahrenpotenziale im Stadtgebiet vorhanden) verhinderte die festgeschriebene Mindesteinwohnerzahl dieses Fahrzeug zu fördern. Ohne Zuschuß wiederum war es für die Stadt Eppstein nicht möglich ein neues Fahrzeug zu beschaffen; auch hier lag eine klare Beschlusslage vor.

 

WAS TUN?
Schließlich wurde eine Einigung dahin gehend erzielt, dass eine Beschaffung durch die Stadt möglich sei, wenn die einem "offiziellen" Zuschuß entsprechenden Mittel durch den Verein beigestellt würden. Da die Bereitstellung der notwendigen Summe zu einem Zeitpunkt die finanziellen Mittel des Vereins mittelfristig stark eingeschränkt hätte,wurde die Bevölkerung über einen Spendenaufruf um Mithilfe gebeten.
Dieser Spendenaufruf brachte im Ergebnis 22.500,00 DM ein. Mit dem Zuschuß des Feuerwehrvereins in Höhe von 21.967,00 DM und der Finanzierung der Stadt Eppstein in Höhe von 70.000,00 DM konnte dieses Fahrzeug - auch ohne Hilfe des Landes beschafft werden.

 

1995 ging das, als Gebrauchtfahrzeug, angeschaffte MTW in den Rente, nachdem der TÜV nur mit hohen Investitionen zu schaffen war. Ein "neuer" Bus mußte her. Hier griff uns der Sparkassen- ud Giroverband Hessen-Thürigen, der seit den 70zigern ein Schulungszentrum in Vockenhausen hat, unter die Arme. Er überließ uns aus seinem Fuhrpark ein VW BUS T4. Der Feuerwehrverein mußte nur den Umbau zu einem Feuerwehrfahrzeug übernehmen. 

 

1999 war es dann soweit. Das TroTLF16, unser erstes wasserführendes Fahrzeug in der Geschichte, konnte in den wohlverdienten Ruhestand wechseln. Es wurde ersetzt durch ein TLF 16/25 von Magirus. Das TLF wurde mit dem HIlfeleistungssatz des LF 16 ausgestattet und wurde unser "Erstangriffsfahrzeug". Das TroTLF 16 wurde dem Feuerwehrverein von der Stadt Eppsten zur Verfügung gestellt. Wir werden dafür Sorgen, dass dieses seltene Fahrzeug seiner Nachwelt erhalten bleiben wird.

 

Im Jahr 2003 wurde ein neuer MTW gekauft. Diesmal war es kein Gebrauchtfahrzeug, sondern ein Neuwagen des Typ Renault Master. Auch dieser wurde komplett aus Vereinsmitteln realisiert.

 

Ähnlich langwierig und problematisch, wie 1993 der GW-N,  war die Beschaffung des 2005 in Dienst gestellten Drehleiterfahrzeuges DLK23/12.
Bereits im Jahre 1981 wurde ein solches Fahrzeug erstmalig formal beantragt. Durch die zuständigen Gremien und Behörden wurde der Bedarf zwar anerkannt, der Antrag aber am Ende abgelehnt.
Wiederum konnte die Stadt Eppstein nur zustimmen, wenn die Anschaffungskosten (damals rd. 500.000 DM) durch das Land Hessen per Zuschuss mit getragen würden. Das Land Hessen berief sich auf die umliegenden Drehleiterfahrzeuge die die gesetzlich vorgegebene Frist - 15 Minuten von der Alarmierung bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle - sicherstellen könnten. Seinerzeit waren die nächsten DL in Hofheim und Hattersheim stationiert, wobei von Hattersheim aus diese Frist nicht einzuhalten war.
Unter Hinweis auf die Verkehrssituation zwischen Hofheim und Eppstein - insbesonders im Berufsverkehr - und das steigende Gefahrenpotenzial durch die Erweiterung der Baugebiete in den Stadtteilen wurde der Antrag wiederholt eingereicht - und abgelehnt.

 

Erst mit Änderung der Rahmenbedingungen Ende der 1990er wurde die Anschaffung wieder intensiv geprüft. Seinerzeit hatte man die Eingreifzeit per Gesetz auf 10 Minuten herabgesetzt. Waren 15 Minuten selbst unter Inanspruchnahme der Sonder- und Wegerechte mit einem LKW für eine Entfernung von 15km unter Berücksichtigung der topographischen Lage z.B. der Bremthaler Waldallee eine sehr "sportliche" Annahme, so war die Zeit von 10 Minuten für diese Lagen schlicht unmöglich. Hinzu kam, dass mit der Verlagerung der Feuerwache Hofheim aus der Stadtmitte zusätzliche Fahrzeiten anfallen würden.

 

So bestand seitens der Stadt Eppstein als Träger der Feuerwehr zwingender Handlungsbedarf. Die Kosten für ein Neufahrzeug lagen zwischenzeilich bei über 400.000 EUR - ein Betrag, der die finanziellen Mittel weit überstiegen hätte bzw. andere Maßnahmen für Jahre nach hinten geschoben hätte.
Nach einiger Recherche konnte jedoch ein gebrauchtes Fahrzeug gefunden werden, das generalüberholt sicherlich noch für 10 Jahre seinen Dienst für die Stadt Eppstein leisten kann und mit einem Kaufpreis von 165.000 EUR in einem vertretbaren Rahmen blieb.

 

2010 wurde unser 30 Jahre altes LF16 durch ein HLF20/16 ersetzt. Aufgebaut wurde das Fahrzeug von Rosenbauer auf einem Fahrgestell von MAN. Dieses Fahrzeug löste das TLF als "Erstangriffsfahrzeug" ab.

 

Ende 2014 fiel die DLK 23/12 aus. Sie erlitt durch Elektronikprobleme in der Sicherheitsüberwachung einen wirtschaftlichen Totalschaden. Sie sollte zwar im Jahr 2015 ersetzt werden, aber die neue DLK war weder ausgeschrieben, noch bestellt. So kam eine Leihleiter zum Einsatz, die ein Jahr bei uns stationiert wurde.

Im Dezember 2015 konnte endlich eine Delgation nach Karlsruhe zur Firma Rosenbauer reisen. Hier wurden wir auf der neuen DLK geschult und konnten sie nach 3 Tagen nach Hause überführen. Die DLA(K) 23/12 verfügt über einen 500 Kg Korb und ein Gelenk im ersten Leiterteil. Sie konnte realisiert werden, weil es gelang, über die komunale Zusammenarbeit 4 Baugleiche Fahrzeuge zu bestellen. Dadurch sank der Beschaffungspreis um einen guten 5-stelligen Betrag. Nach intensiver Schulung am Standort, konnte die DLA(K)23/12 im Januar 2016 in Dienst gestellt werden.

 

Im Januar 2015 kamen wir zu einem Einsatz der besonderen Art. Es galt, das Gelände für den Neubau des Gerätehauses vorzubereiten und die dortigen Bäume und Sträucher zu roden. Das Bauvorhaben selbst begann im August 2016 mit dem Abriss des Vereinsheimes der SV Vockenhausen, die in bereitgestellten Containern ihre Zelte aufschlugen.

Der Rohbau konnte im Juni/Juli 2017 fertiggestellt werden.

Das Dach folgte im Oktober/November 2017.

Die Fenster wurden im Oktober 2017 eingebaut. Parallel dazu entstanden die Heizungs und Elektroarbeiten.

Im Januar erfolgte der Einbau des Esstriches im Sozialgebäude.

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Vockenhausen heute

 
Das Aufgabengebiet der heutigen Feuerwehren hat sich enorm erweitert aber auch verändert. Zu dem Brandschutz kamen die großen Gebiete technische Hilfeleistung und Umweltschutz hinzu. Wir fahren heute nicht nur zu Bränden, sondern zu Hochwassereinsätzen, Verkehrsunfällen, Sturmschäden und vielem Anderen mehr.

Die veränderten Rahmenbedingungen stellen höhere Anforderungen an die Feuerwehr insgesamt.
Der Ausbildungsstand der Wehr Vockenhausen kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden, erfordert aber von jedem einzelnen Kameraden/Kameradin erheblichen Zeitaufwand zur Aus- und Weiterbildung.
Kürzere Alarmierungsfristen "verhelfen" uns zu weiteren Einsatzmitteln, da diese nur durch lokale Vorhaltung in den vorgeschriebenen Zeiten zur Verfügung stehen.
Gegenüber den Bürgern steigt aber auch die Verantwortung, diese Mittel entsprechend zu verwalten und einzusetzen.

 

Die Feuerwehr Vockenhausen wird weiterhin ihr Möglichstes tun, dieser Verantwortung gerecht zu werden.

 


 

Die Wehrführer* und Stellvertreter der Feuerwehr Vockenhausen seit 1965
(*Bezeichnung bis 1971: Ortsbrandmeister)

 

WehrführerStellvertreterAmtszeit ab
Anton Hefter Horst Schmitt 1965
  Eitel Weber 1967
Eitel Weber Raimund Hefter 1974
Hans Menke Eitel Weber 1978
  Gerhard Weck 1990
  Andreas Seiffen 1999
Andreas Seiffen Michael Wrabetz 2000
  Ingo Horn 2004
  Rainer Horn 2008
 Alexander Seiffen Benjamin Dick 2017

Drucken